Mit Walt-Disney durch Modul 4 - Ein neuer Praxisbericht

Praxisbericht Modul 4 Coaching-Ausbildung

Dienstag, 23. April 2019

Was Lilien und Walt-Disney miteinander zu tun haben

Coachingausbildung Modul 4 (01.08.19-03.08.19)

Der 01.08.2019 war ein wirklich ausgesprochen schöner Donnerstag und so freute ich mich umso mehr, dass Modul 4 an diesem Tag beginnen sollte.
Da die Sonne draußen schien und demnach alle gut gelaunt waren, war die Begrüßungsrunde von Positivität durchzogen. Allerdings hatten ein paar von uns, mich eingeschlossen, noch Fragen zu dem genauen Ablauf eines Coachings. Ich persönlich brauch immer einen genauen Plan, ob ich mich an den halte oder nicht sei dahingestellt aber ich muss mir vorher wenigstens grob über den Ablauf klar sein.


Das erste Thema nach der Begrüßungsrunde an Tag 1 ist die NLP (Neurolinguistische Programmierung). Wer jetzt noch nichts von diesem Thema weiß, sollte sich unbedingt darüber informieren. Ich finde NLP sehr spannend, zumal ich anfangs sehr abgeneigt, wenn nicht sogar abgestoßen von NLP war. Durch verschiedene Methoden aber, die Gisela uns gezeigt hat, hat sich mein Bild sehr verändert. Mir ist dadurch auch aufgefallen, dass ich bei mir selber unbewusst schon Methoden der NLP angewendet habe. Ich mag seit meiner Kindheit den Geruch (ich würde es eher als Gestank bezeichnen) von Lilien nicht. Wir hatten eine Zeit lang immer eine Vase mit Lilien auf dem Esstisch stehen und irgendwann hab ich aufgehört dort zu essen, weil der Geruch (Gestank) mir den Appetit genommen hat. Unterm Strich: Lilien sind schön aber stinken. Jedoch beinhaltet das Lieblingsparfüm meiner Mutter eine ganze Menge davon. Wenn sie das benutzt, muss ich vor ihr flüchten. Letzten Sommer war ich mit meiner Mutter in Irland im Wanderurlaub und sie meinte, sie müsse ausgerechnet das Parfüm, das ich am wenigsten mag, mitnehmen. Den ganzen Urlaub habe ich mich beschwert. Allerdings waren die 2 Wochen Wandern in Irland mit der schönste Urlaub, den ich bis jetzt hatte. Wenn sie das Parfüm jetzt benutzt, denke ich jedes Mal an diesen schönen Urlaub zurück und seitdem empfinde ich das Parfüm überhaupt nicht mehr als unangenehm, sondern jetzt riecht Irland für mich nach Lilien. Mein Gehirn hat also was negatives mit etwas positiven verknüpft und dadurch das negative nicht nur neutral, sondern positiv gemacht.
Wir durften eine kleine Präsentation über NLP machen. Ich finde ja, wenn man sich selber in ein Thema reinliest und das dann noch kreativ in einer Präsentation gestalten kann, bleibt immer sehr viel mehr davon im Gedächtnis. Wenn nur die Präsentation selber nicht wäre…

Ich darf nicht vergessen zu erwähnen, dass wir in diesem Modul noch mehr Themen besprochen haben. Sehr interessant war noch die Walt-Disney-Strategie, in der man versucht in genau der Reihenfolge den Träumer, den Macher und den Kritiker zu vereinen. Deswegen funktionieren Disneyfilme so gut. Ein Beispiel ist „Rapunzel, neu verföhnt“: Rapunzel ist die Träumerin, Flynn der Macher und das Chamäleon Pascal ist der Kritiker.
Wir haben auch das Thema der Glaubenssätze bearbeitet. Wir wurden gefragt, welche Glaubenssätze wir haben. Meiner ist: Ich kann kein Mathe. Wenn ich genau drüber nachdenke merke ich, dass das gar nicht stimmt. Schließlich habe ich mein Abitur bestanden und auch im Studium habe ich alles, was mit Mathematik zu tun hatte, bestanden. Es macht mir einfach nur keinen Spaß. Aber ich habe mir selber so lange eingeredet, dass ich schlecht in Mathe bin, dass ich es irgendwann geglaubt habe und überzeugt war, dass ich keine guten Noten in Mathe schreiben kann.
Natürlich darf ich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich in den 3 Tagen mal wieder viel zu viel gegessen habe. Vielleicht ist „ich habe immer Hunger“ auch ein Glaubenssatz und ich kann gar nichts dafür, dass ich den ganzen Tag esse.

An Tag 3 war ich dann dran den Coach zu mimen, nachdem ich es die letzten zwei Tage erfolgreich vermieden hatte (nicht aus Desinteresse, sondern wegen der Aufregung, die bei mir sogar in kleinem Kreis entsteht). Zu meinem Glück lief das Coaching sehr gut und ich hab mich dabei einfach wohl gefühlt. Noch dazu konnten wir entspannt und durch meine gewählte Methode eine zufriedenstellende Lösung finden. Dieses Coaching hat mir ein wenig die Angst vor dem Praxisfall genommen, den wir vor dem letzten Modul bearbeiten dürfen und tatsächlich auch müssen, da es zur Abschlussarbeit gehört. Außerdem konnte ich dadurch mit einem sehr gutem Gefühl aus dem Vorletzten Modul gehen und bin der Abschlussarbeit positiv gestimmt.

Vom 10.10.2019 bis 12.10.2019 wird das letzte Modul stattfinden und ich bin sehr gespannt was mich dann erwartet.

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