Wie werde ich eine gute Coach? Praxisbericht aus der Ausbildung

Praxisbericht Modul 3 Coaching-Ausbildung

Dienstag, 23. April 2019

Methoden Methoden und Übung

Modul 3 (25.05-27.05)

Nach Überflutungschaos bei mir Daheim und tagelangem Regenwetter, bin ich am ersten Tag des Moduls, am Donnerstag den 22.05.2019, mit sehr guter Laune nach Waltenhofen gefahren, weil es endlich wieder schönes Wetter war.

Im Pfeos Kompetenzzentrum fand zur Begrüßung erstmal eine kleine Runde statt, in der wir uns zu unserem damaligen Stand im Coaching äußern konnten. Ich musste gestehen, dass ich zu den einzelnen Methoden bis Dato noch keinen Richtigen Zugang gefunden hatte (Spoiler alert!: am Ende des Moduls hatte sich dieses Problem größtenteils erledigt). Zum Glück hat Gisela genau dieses Problem (Wie führe ich Methoden ein? Wann kommt welche Methode dran? Wie gehe ich mit den Ergebnissen um? Und wie fahre ich fort?) zu einem Thema des Moduls gemacht.

Da wir dazu tendieren in diesen Begrüßungsrunden recht viel zu reden, war es danach auch schon wieder Zeit für eine kleine Kaffeepause. Anschließend nahmen wir die Methoden in Angriff. Ich muss mir merken, dass ich den Anweisungen der Methodenbeschreibung (Zum Beispiel auf methodenundmehr.de) folgen sollte und, dass ich mir eine gute Anzahl Methoden raussuche, mit denen ich gut zurecht komme, bei denen ich weiß wann und zu welchem Zweck ich sie einsetzen muss und bei denen ich weiß, welche Methoden könnten davor und danach gebraucht werden.

Nachdem wir alle erleichtert waren, dass uns die Herangehensweise an die Methoden ein bisschen näher gebracht worden war, durfte ich selber gleich eine ausprobieren aber nicht als Coach, sondern als Coachee. Ich durfte mir selber einen Blumenstrauß nach der Blumenstraußmethode (https://methodenundmehr.de/blumenstrauss/de) anfertigen. Ich habe mich anfangs zwar ein bisschen merkwürdig gefühlt, als ich vor allen meine Stärken auf das Flipchart geschrieben habe aber am Ende war ich sehr froh zu sehen, wie viele Stärken mir zu meinen einzelnen Rollen eingefallen sind.

Am zweiten Tag des Moduls ging es mit dem Harvard Konzept weiter. Dabei geht es ums Verhandeln. Mein erster Gedanke war: also generell bin ich ja eher so der Nachgeber. Auf dem italienischen Markt zahl ich zum Beispiel meistens den ersten Preis, den der Verkäufer mir anbietet. Was vermutlich der Hauptgrund ist, warum ich ungern auf Märkte gehe. Aber deswegen fand ich das Harvard Konzept umso interessanter. Uns wurde aufgezeigt was wichtig ist und was man beim Verhandeln lieber vermeiden sollte. Man sollte nicht um Positionen feilschen, weil das unter anderem die Beziehung der Verhandlungspartner in Gefahr bringt und zudem keine Lösung bringt. „Die Beziehung sollte vorher besser sein als danach, zumindest aber nicht schlechter“ ist ein Satz, den ich mir merken werde. Für mich wichtig ist, dass man Mensch und Problem trennt. „Bestimmt zur Sache, freundlich zu den Menschen ist hierbei der Leitsatz. Generell finde ich das Harvard Konzept sollte man sich nicht nur für Verhandlungen im Berufsleben, sondern auch im Alltag aneignen.

Am Ende des Tages haben wir wieder einen Fall bekommen.
Der dritte Tag des Moduls war von vor allem von Fragen aber auch vom TZI geprägt. Am Anfang konnte ich überhaupt nichts mit dem TZI anfangen aber je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto ersichtlicher wurde es für mich.

Auch dieses Modul hat mir wieder sehr gut gefallen und ich merke, wie ich mich mehr und mehr in die Arbeit eines Coaches reinfühlen kann und freue mich auf das nächste Modul.

Franziska Paul

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